Transposition der großen Arterien mit VSD und Pulmonalstenose
Bei diesem Herzfehler kommt die Aorta nicht wie beim gesunden Herzen aus dem linken, sondern aus dem rechten Ventrikel und erhält blaues (sauerstoffarmes) Blut. Während die Pulmonalarterie aus dem linken Ventrikel entspringt. Zusätzlich besteht ein Ventrikelseptumdefekt (VSD) und eine Pulmonalstenose (Verengung der Pulmonalarterien), die die Lungendurchblutung vor den Auswirkungen hoher Blutdruckverhältnisse (pulmonaler Hypertension) schützt, während der VSD einen ausreichenden Blutfluss von der linken Herzseite zum Körperkreislauf ermöglicht und auf diese Weise gute Sauerstoffsättigungen sicherstellt. Viele betroffene Kinder können Monate bis Jahre (manchmal bis zum Erwachsenenalter) überleben, ohne eine Operation zu brauchen. Wenn aber die Pulmonalstenose schwerwiegend ist, reicht der Lungendurchfluss oft nicht aus, und das Kind brauch eine frühzeitige Operation, bei der ein „Shunt“ (Verbindung zwischen Körperkreislauf und Lungenarterien) angelegt wird. |
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